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Green Hell Blog Tour – Reloaded – Vol. 2

11. Mai 2009

Ein Haus ohne Bücher ist arm, auch wenn schöne Teppiche seinen Boden und kostbare Tapeten und Bilder die Wände bedecken ~ Hermann Hesse
Und so hat jeder von uns seinen eigenen Reichtum in Form eines Bücherregales. Den wir hier vorstellen möchten. Was für Schätze verstecken sich dort? Wie ordnen andere Menschen ihre Bücher? Und – braucht man immer ein Bücherregal?

Hm, gute Frage. Braucht man ein Bücherregal? Ich denke, nein, man braucht es nicht unbedingt, man kann sie auch stapelweise neben oder unter dem Bett, in irgendwelchen Kisten oder auf der Fensterbank lagern. Ich mag es aber, wenn sie im Regal stehen (rational begründen kann ich es nicht), daher bin ich froh, dass ich jetzt nach meinem Umzug ein richtig großes habe… Im alten Regal standen sie auf sämtlichen Regalböden in Doppelreihe

Das ist die komplette Ansicht… Und ja, ich gebe zu, es kein reines Bücherregal. Die Bücher müssen sich den Platz mit diversen Plüschtieren, mit DVDs, meiner Stereoanlage und natürlich mit Ash teilen. Wobei für letzteren als einziger von vorneherein der Platz feststand. Ich hab jetzt aber nur die Bücher fotografiert, darum geht’s ja schließlich. Also, von links nach rechts, und von oben nach unten geht’s.

Ich hab meine Bücher übrigens grob nach Themengebieten sortiert, und nach Größe. Wobei einzelne Autoren natürlich zusammen stehen, wie man hier gleich sieht. Die Bücher im oberen Regalboden stammen alle aus meiner Clive-Cussler-Phase, die so mit 13 oder 14 begonnen hat. Damals hab ich Dirk Pitt angehimmelt, mittlerweile mag ich allerdings Kurt Austin lieber… Der steht allerdings größtenteils im unteren der beiden Regalböden, rechts. Platzmangel halt. Was muss der Kerl auch so viel schreiben.
Neben Cussler stehen dann die Romane von Kay Hooper Die kennen wohl die wenigsten – es geht um eine Spezialeinheit des FBI, deren Mitglieder mit übersinnlichen Fähigkeiten ausgestattet sind. Und die Erläuterungen hören sich zumindest für meinen (zugegeben nicht sehr wissenschaftlich orientierten) Verstand durchaus logisch an.
Neben Kay Hooper finden sich einige Romane zu CSI: NY, die mich allerdings nicht so richtig vom Hocker gerissen haben… Da erwarte ich mehr als Sätze à la Subjekt – Prädikat – Objekt. Schließlich dann noch einige einzelne Krimis, von Frank Schätzing, Elizabeth George, Agatha Christie…

Noch mehr Krimis. Lese ich gerne, merkt man das etwa? *hust* Ganz links die Mrs-Murphy-Romane von Rita Mae Brown. Oh, und einige ihrer neuen Heldin, Jane, Arnold, sind auch schon dabei. Daneben (wo wir gerade bei den Tieren sind) steht Tod & Trüffel, ein Hundekrimi, der im Piemont spielt. Absolut toll, auch wenn ich dabei heulen musste 😦 Noch mehr Krimis, nämlich nacheinander die vier von P.J. Tracy, mal zufällig in der Buchhandlung beim Stöbern entdeckt, und hängengeblieben, und einige mit Lokalkolorit, nämlich die Hinterm Deich-Krimis von Hannes Nygaard und die Thriller von Craig Russell. Ist zwar ein Schotte, der sie schreibt, aber sie spielen in Hamburg, und ich erkenne jedes Mal eine ganze Menge wieder, wenn ich sie lese…

Die Krimis haben wir nun endlich hinter uns gelassen und begeben uns eher in Richtung Kinderbücher. Wobei ich diese Unterteilung sowieso blödsinnig finde, eine Menge der so genannten Kinderbücher werden schließlich auch von Erwachsenen gelesen. Ein gutes Beispiel haben wir hier auch gleich, die Tinten-Reihe von Cornelia Funke. Ich gestehe, Tintentod habe ich noch nicht gelesen… Die anderen haben mir aber sehr gut gefallen. Die übrigen von Cornelia Funke stehen auch gleich dabei, Drachenreiter und Herr der Diebe zum Beispiel. Es schließen sich die Spook-Bücher von Joseph Delaney an. Hier wird ein Junge von einem Geisterjäger als Gehilfe und Schüler aufgenommen… Ziemlich gruselig für meinen Geschmack, aber ich bin bei sowas ohnehin ’n Weichei. Und dann noch, in einem Anfall von Nostalgie gekauft, diverse Bücher von Astrid Lindgren. Als Kind hab ich sie immer aus der Bibliothek ausgeliehen gehabt, jetzt wollte ich sie endlich selber haben 😀

Das nächste Regal. Meine Bücher von Evelyn Sanders (ich glaube, ich habe sogar alle *grübel*). Als Teenager dringend auf der Suche nach Lesefutter bin ich über die Bücher meiner Mutter hergefallen und habe sie dort entdeckt. Läuft als „heiterer Familienroman“, ist vielleicht auch manchmal ein bißchen seicht, ich kann mich aber köstlich dabei amüsieren. Daneben stehen dann auch einige Bücher, die eher humorvoll sind, wie Bastian Sick zum Beispiel.

Im Regal drunter geht’s dann mit Fantasy los. Harry Potter natürlich inklusive Beetle, dem Barden (auf deutsch, ja, aber mein Englisch ist unter alle Kanone) und die Midgard-Reihe von Dennis McKiernan. Ziemlich schnell wegzulesen und für mich perfekt für Bahnfahrten oder ähnliche Situationen.

Ui, das war aber kurz. Naja, machen wir weiter.

Noch mehr Fantasy. Ganz links mehrere Romane von Scott Westerfeld – kann ich jederzeit nur empfehlen und habe auch schon Freunde damit angefixt. Ich habe einmal die Midnighter-Reihe, in der es einige Jugendliche gibt, die in ihrer Stadt eine zusätzliche Stunde um Mitternacht wahrnehmen können, im Gegensatz zu allen anderen Leuten. Und dann gibt es noch die Peeps-Bücher, da muss man allerdings einen recht festen Magen haben, es geht nämlich um Parasiten 😀
Weiter rechts steht die „Bild am Sonntag-Fantasy-Bibliothek“, die ich wohl mal in einem Anfall von geistiger Umnachtung gekauft habe… Okay, es sind zumindest einige dabei, die man lesen kann oder sollte, und es sieht recht nett aus. Und ganz an der Seite mein bisher einziger Versuch mit Terry Pratchett warm zu werden – bisher ist es mir nicht gelungen.

Im Regal darunter landen wir wieder in der Nostalgie-Phase, in der hab ich mir neben Astrid Lindgren auch die Emi und Tina-Romane von Federica de Cesco (kennt die Bücher außer mir jemand?) geholt, ebenso wie Dolly und Hanni und Nanni

Noch mehr Kinderbücher – es hört und hört nicht auf. Dieses Mal aber gut gemischt… Im oberen Regalboden haben wir von Enid Blyton (nochmal, ja), Der Junge im gestreiften Pyjama (sehr berührend, aber ein etwas… seltsames Ende), Fury bis hin zu Robin Hood und Die drei Musketiere eine bunte Mischung.

Im unteren Regal geht’s ähnlich weiter – diverse Schreckenstein-Bände finden sich nebenbei Karl May, Morton Rhue steht in trauter Dreisamkeit mit Susan E. Hinton und Antje Babendererde. Hm. Scheint eher das Regal mit den problembehafteten Büchern zu sein…

Schon wieder Fantasy. Okay, so sieht das nicht unbedingt geordnet aus, aber meist finden sich die Regalböden dann nebeneinander und nicht unbedingt übereinander wieder… Hier haben wir neben Wächter der Nacht (habe ich erstaunlicherweise zwei Mal, da es auch in dieser Bild-am-Sonntag-Dingsda bei ist, aber immer noch nicht gelesen) noch einige Bücher von Markus Heitz – nicht so ganz mein Fall, bei den Zwergen habe ich zum Beispiel für den ersten Band etwa ein halbes Jahr gebraucht, der zweite rutschte merkwürdigerweise innerhalb von zwei Wochen, und mit dem dritten kämpfe ich immer noch. Seit anderhalb Jahren, glaube ich

Im Regal drunter haben wir Bartimäus (da würde ich ja endlich mal weiterlesen, wenn ich die Passagen von Nathanael nicht so dämlich langweilig fände) auch Die Stadt der träumenden Bücher (steht als eines der nächsten auf dem Programm) und Narnia.

Etwas tiefer, also quasi genau auf Augenhöhe, steht Tolkien. Mit allem, was ich sonst noch so zu ihm besitze. Viel muss ich dazu nicht sagen, oder? Den unteren Regalboden muss er sich allerdings mit den Wraeththu von Storm Constantine teilen.

Bernhard Hennen Ja, ich liebe Die Elfen und auch die Nachfolger. Bloß mit den Elfenrittern kann ich mich noch nciht sa ganz anfreunden – zu wenig Elfen dabei 🙂 Und das Buch ganz rechts, Nebenan, hat sogar eine Widmung von ihm, seitdem eine Freundin auf der Leipziger Buchmesse war und es mitgenommen hat *stolz*

Und immer noch Fantasy. Okay, die Regalböden in der Ecklösung sind auch klein, da passt nicht viel rein. Hier haben wir Philipp Pulmann und Lian Hearn sowie einen tiefer Arthur C. Clarke (gut, der fällt eher unter Science Fiction als unter Fantasy) Jules Verne (für den gilt das gleiche), Christopher Paolini und Christopher Hardebusch.

Wir sind schon in der vorletzten Regalfront angekommen! Das ist so ein bißchen mein Kitsch-Regal mit Nora Roberts und Rosi Pilcher, wenn ich mal meine Herz-Schmerz-schmacht-Phase habe… Außerdem ein paar Bücher, die ich sonst nicht ganz zuordnen konnte oder die bei ihrem eigentlichen Gebiet keinen Platz mehr gefunden haben – Glennkill zum Beispiel müsste eigentlich eher bei den Tierkrimis stehen.

Haltet ihr immer noch durch? Es ist ja nun nicht gerade wenig… Hier haben wir die ganzen eher historisch angehauchten Romane (inwieweit es korrekt dargestellt wird, das vermag ich nicht zu sagen…) Zum einen die ganzen Bücher, die Paul Doherty unter seinen diversen Pseudonymen geschrieben hat (als Paul Harding die Hugh-Corbett-Bücher, als Ann Dukthas die Nicholas-Segalla-Reihe, als Michael Clynes die Romane über Roger Shallot und unter seinem richtigen Namen die Telamon-Krimis zur Zeit Alexander des Großen und die beiden Romane über Claudia, die zur Zeit Konstantin des Großen spielen). Es gibt noch mehr Pseudonyme, zumindest laut Wikipedia, aber die habe ich nicht… Außerdem finden sich noch zwei Bücher von Petra Oelker (wie war das doch gleich mit dem Lokalkolorit?), Die Päpstin, die SPQR-Bücher von John Maddox Roberts, Bruder Cadfael von Ellis Peters, einige von Noah Gordon und auch Zorro und Fortunas Tochter von Isabel Allende. Beide noch nicht gelesen… Okay.
Im gleichen Regal untergebracht sind auch noch einige Biografien, zum Beispiel von Hugo-Egon Balder (wusstet ihr, dass er eigentlich Egon-Hugo heißt, das aber aufgrund des besseren Klangs zu Beginn seiner Karriere umgedreht wurde?), Astrid Lindgren und Ronny Blaschke. Oh, und natürlich nicht zu vergessen, Das große Heinz Erhardt Buch.

Im oberen Regal habe ich alles drin, was ich sonst nicht so recht unterbringen konnte – Reiseführer, Wörterbücher, alte Schulbücher aus der Ausbildung etc. pp.

Das untere Regal ist das „Ich will Euch beeindrucken“-Regal. Da stehen nämlich die ganzen gesammelten Lektüren aus der Schule drin, wie Dürrenmatt, Frisch, Goethe, Lessing usw. Kennt man ja, werdet ihr wohl auch alle hinter euch haben. Wobei ich sagen muss, dass ich den Faust ja wirklich liebe :yes: Oh, und die paar Bücher, die ich in anderen Sprachen besitze, die stehen da auch. Requiem por un campesino español zum Beispiel, Le petit prince oder Harry Potter and the Prizoner of Azkaban (jaaaaa, ich übe)

Das lässt sich relativ leicht zusammenfassen – alles, was ein großes Format hat. Da fallen Bildbände ebenso mit rein wie der Atlas (immer noch in Einschlagpapier wie in der Schule), Märchenbücher oder alte Bilderbücher. Oder die alten Abi-Zeitungen, die Bücher zum Zeichnen-lernen (ich kann’s immer noch nicht) und das große Buch über das Segelschiff Thor Heyerdahl.

Einige populärwissenschaftliche Werke… Mir haben’s die Habsburger angetan, auch wenn ich immer noch nicht den Durchblick habe, wer eigentlich nun wann regiert hat, was regiert hat und mit wem verheiratet war. Warum müssen die eigentlich alle die gleichen Namen tragen? Hier findet sich aber auch Die Welt ohne uns von Alan Weisman, sehr interessant! Was würde aus der Erde werden, wenn alle Menschen plötzlich mit einem Schlag verschwänden? (verschwünden?)

Uuuuuund das letzte Bild. Am oberen Rand sieht man übrigens ein Stück von Ashs Terrarium. Er selbst ist immer noch schüchtern, aber gestern ist er immerhin mal nicht gleich abgehauen, als er mich gesehen hat 😀 Doch ich schweife ab *hust*
Im oberen der beiden Regale haben die bisher auf deutsch erschienen Bände von Septimus Heap, geschrieben von Angie Sage. Es geht (mal wieder) um einen Zaubererlehrling, doch die Bücher sind wirklich gut geschrieben, spannend, und lassen sich schnell lesen. Daneben steht Lionboy von Zizou Corder. Diese Reihe handelt von einem Jungen, der mit Katzen sprechen kann, sei es nun eine Hauskatze oder ein Löwe. Und daneben haben wir noch einige Bücher von Isabell Allende, auch eine Reihe, die nun aber keinen festen Namen hat und für die mir auch aktuell keiner einfällt…

Und zu guter letzt haben wir im unteren Regalboden noch die gesammelten Werke von Erich Kästner. Hab ich mal von meinen Eltern bekommen, dabei hatte ich mir eigentlich nur Werke wie Das fliegende Klassenzimmer, Das doppelte Lottchen, Emil und die Detektive und so gewünscht. Nostalgie halt 🙂

Ja, das war es von meiner Seite… Ich hoffe, es war zumindest ein bißchen interessant. Wenn ihr Fragen oder Anmerkungen habt, dann immer her damit 😉

Vor mir war Feuerkatze dran, der Reigen begann (da ich aktuell die letzte in der Reihe bin) bei gwen.

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