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AIDAvita – Dienstag, 22.09.2010

11. März 2010
Sur la Croisette, Di Croisille
Lance un grand rire de pacotille
Que de belles filles!
Quinze jours à Cannes, tout est possible
Dans les coulisses du festival
Pénétré d’un vent de scandale
(Barbara Carlotti – Cannes)

Die Party in der Nachbarkabine, mehrere Gewitter und der stärker werdende Seegang hatten bei Cal und Di nicht unbedingt für eine lange Nacht gesorgt, zumal sie heute auch wieder früh aufstehen mussten. Das Schiff lag auf Reede vor Cannes, da der Hafen für die AIDAvita zu klein ist. Die Passagiere konnten sich somit davon überzeugen, dass die Rettungsboote korrekt funktionieren, da diese kurzerhand zu Tenderbooten umfunktioniert wurden, um die Gäste in einem regelmäßigen Pendelverkehr an Land und auch wieder aufs Schiff zu bringen.

Der Ausflug führte die Gruppe unter der Führung von Reiseleiterin Jenni zunächst nach Nice in die dortige Altstadt. Die Côte d’Azur ist insgesamt vom Bombenhagel des Zweiten Weltkriegs sehr wenig betroffen gewesen, sodass dort noch sehr viele, sehr alte Häuser stehen. Doch noch mehr begeistert haben Cal die vielen Märkte, die es in Südfrankreich gibt, und besonders die Gerüche dort – nach Lavendel, nach den Kräutern der Provence, nach Olivenöl… Eine olfaktorische Sinfonie, die manchen schon fast überreizt.

Cannes

Cannes

Im Anschluss hatte die Gruppe noch etwas Zeit, um sich selbst auf den Weg zu machen, und Di und Cal entschlossen sich, hinüber an den Strand zu gehen. Damit man mich nicht falsch versteht: Strand bedeutet in Nice Steine. Sehr viele Steine. Bequem kann das dort nicht sein, wenn man sich hinlegen will, es sei denn, man bringt eine Luftmatratze mit, vermute ich.

Cannes, Strand

Von Nice ging es weiter nach Antibes, einer kleinen Stadt, die Cal hauptsächlich deshalb besuchen wollte, weil bei ihren Eltern seit vielen, vielen Jahren ein Hinweisschild auf die Terrasses d’Antibes steht, dass ihr Vater im jugendlichen Leichtsinn abgeschraubt hatte. Antibes ist, nebenbei bemerkt, der größte Yachthafen an der Côte d’Azur. Das sah man den dort vor Anker liegenden Schiffen auch an – das größte, die Octopus ging schon bald nicht mehr als Yacht, sondern als Dampfer durch.

Antibes, Hafen

Antibes, Hafen

Antibes selbst ist übrigens griechischen Ursprungs. Der Name kommt folgerichtig auch aus dem Griechischen, von dem Ausdruck antipolis (gegenüber). Die Forscher haben lange gerätselt, auf was sich das denn bezogen haben mag, bis man feststellte, dass man von Antibes bei klarem Wetter bis nach Korsika gucken kann. Dort hatten die ollen Griechen schon Stützpunkte, und somit war klar, gegenüber von was Antibes denn lag. Die Altstadt ist, wie es der Begriff schon sagt, sehr alt, sehr sauber (keine dieser neumodischen Graffitis) und sehr, sehr malerisch. Beide waren sehr beeindruckt davon.

Antibes

Antibes

Die Rückfahrt führte dann über die Küstenstraße wieder nach Cannes und dort mitten durch die Innenstadt. So bekamen Cal und Di dann auch noch das berühmte Theater zu sehen, in dem jedes Jahr die Filmpreise verliehen werden.

Den Nachmittag verbrachten sie dann wieder auf dem Schiff. Cal holte den fehlenden Schlaf der vergangenen Nacht nach und vertrieb so auch gleich ihre Kopfschmerzen, Di las. Als sie dann abends die Bilder vom Fotoshooting aussuchen wollte, kam der Super-Gau: Die Maschine zum Entwickeln der Bilder war kaputt! So zogen sie sie zunächst zum Essen und dann hinauf aufs Pooldeck, um sich die Dancing-Queen-Show des Showensembles anzusehen, die dieses Mal nicht im Theater stattfand. Dort trafen sie dann per Zufall auf Hamid, den Fotografen, und erhielten von ihm die Info, dass die Maschine mittlerweile repariert sei und die Bilder fertig seien. Am liebsten wären sie ja sofort losgestürmt, doch sie leerten erst ihre Cocktails, ehe sie das Deck und die Party verließen, um im Hinterzimmer des Fotoshops ihre Fotos auszusuchen.

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