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Wir sind doch eh alle BLUNA!

18. August 2010

Während ich drauf warte, dass Bruderherz sich vielleicht doch noch telefonisch meldet, gleich noch ein zweiter Post heute Abend.

Wie bluna bist du eigentlich?, fragt Josefine, die Heldin im Chaos in ihrem Blog. Nachdem ich schon in den Kommentaren drauf eingegangen bin, hab ich mir überlegt, dass ich hier auch nochmal drüber bloggen könnte, weil’s beim ersten Aufschreiben der Gedanken doch arg listenmäßig formuliert war. Here we go.

Ich mag Kaffee sehr gerne riechen, er weckt in mir Kindheitserinnerungen. Aber er schmeckt mir nicht, weder schwarz noch mit Milch oder Zucker. Auch die diversen Abarten wie Cappuccino, Espresso, Latte Macchiatto oder ähnliches mag ich nicht. Dafür liebe ich Tee.

Leute, die im morgendlichen Berufsverkehr auf dem Bahnsteig ihren riesigen Regenschirm hin und her schlenkern, kann ich nicht ausstehen. Ich seh dann immer schon die Metallspitze des Schirms in meinem Bein und frage, warum die Leute eigentlich keine Knirpse benutzen? Als Hamburgerin benutze ich selber allerdings sehr selten Schirm oder Kapuze, da muss es schon zum Platzregen kommen. Alles andere ist erhöhte Luftfeuchtigkeit.

Ich liebe Bücher über alles, was man meinem Regal auch ansieht. Ich habe sogar ein Programm zur Verwaltung auf meinem Laptop, letzter Stand waren knapp 800 Stück. Man findet bei mir alles, von Krimis und Thrillern über Kindernbücher und Witziges bis hin zu Fantasy und Liebesromane. Letztere kommen allerdings eher selten vor und stehen meist in der zweiten Reihe. Fuchsteufelswild könnte ich werden, wenn ich meine Bücher verleihe und zerknickt wieder zurückbekomme. In der Bahn lese ich fast immer, und es kann durchaus passieren, dass ich darüber Kollegen übersehe, die zusteigen. Oder auch manchmal übersehen will, das kommt auf den Kollegen an.

Haustiere müssen bei mir mindestens zwei und maximal vier Beine haben, jedenfalls sofern sie an Land leben. Ich mag keine Schlangen, aber auch keine Spinnen oder Skorpione. Gespensterschrecken finde ich ganz gruselig, da mache ich in der Tierhandlung drei Schritte rückwärts. Mein Gecko erfüllt aber die Vorgaben und bekommt bald noch Gesellschaft. Mit seinem sechsbeinigen Lebendfutter habe ich allerdings keine Probleme.

Musik aus den aktuellen Charts geht mir meistens auf den Senkel. Ich schmelze aber dahin, wenn ich Dudelsäcke höre. Auf Mittelalter-Veranstaltungen kann ich mich stundenlang in die Nähe der Bühne hocken und zuhören.

Ich bin Handball-Fan und habe eine Dauekarte für den HSV Handball. Wenn ich in voller Montur unterwegs zur Halle bin, werde ich allerdings gerne mal für einen Fußball-Fan gehalten und bekomme dumme Sprüche ab, von wegen, es wäre doch gar kein Spiel. Ich antworte dann immer freundlich und kläre das Missverständnis auf, würde aber lieber mit „Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten!“ reagieren.

Der PC ist mein ständiger abendlicher Begleiter. Ohne ihn hätte ich viele meiner derzeitigen Freunde nicht kennengelernt.

Ich mag es nicht, wenn Leute vor mir auf der Bahnhofstreppe trödeln. Oder noch ihr Handy herausholen, weil eine SMS eingegangen ist. Ich möchte sie dann anmotzen, dass die SMS auch dann noch da ist, wenn sie das Ende der Treppe erreicht haben, lasse es dann aber doch.

Mir ist ständig heiß, ich bin einregelrechter Ofen. Socken trage ich im Gegensatz zu Josefine aber trotzdem, weil ich sonst ganz schnell Blasen an den Füßen habe, wenn ich barfuß in meine Schuhe steige. Blasen sind überhaupt ein großes Problem bei mir, ich habe es so gut wie nie, dass ich ein neues Paar Schuhe ohne Blasen eintragen kann.

Ein Trampeltier ist nichts gegen mich. Ich habe häufig Tage, an denen ich etwas mit meinen Händen aufrichte und mit meinem Hintern wieder umschmeiße.

Den grünen Daumen meines Vaters habe ich leider nicht geerbt, meiner ist eher braun. Ich habe einen festen Termin in der Woche, an dem ich meine Pflanzen gieße, ansonsten würde ich das gnadenlos vergessen. Es gibt nur eine einzige Pflanze, die mir bisher von wochenlangen Austrocknen-lassen bis zu Beinahe-ertränken wirklich alles verziehen hat. Und dabei weiß ich nach zwölfjähriger friedlicher Koexistenz bis heute nicht, was für einer Art sie angehört.

Am liebsten würde ich zwei Mal im Jahr nach München fliegen, um das Tollwood zu besuchen – zumindest einmal klappt es immerhin meistens. Meine Freunde müssen mich dann immer vom Perlsacktier-Stand wegzerren, damit ich ihn nicht leer kaufe. Ich habe schon einen Bücherwurm, ein Gürteltier, einen Grotteneumel, einen Kiwi und einen Inneren Schweinehund.

Seitdem ich die Zartbitter-Schokocreme von Alnatura entdeckt habe, mag ich kein Nutella mehr. Honig dagegen darf gerne etwas fest sein, ich mag es nicht, wenn er mir vom Brötchen über die Finger läuft. Und Marmelade ist am besten ohne Fruchtstücke.

Kundenkarten sind mir eher suspekt, aber ich habe trotzdem eine. Eine Einzige. Von Budni. Ich liebe Budni!

Wenn ich Urlaub habe, verlagert sich mein Tagesrhythmus ganz schnell so, dass ich bis morgens um vier oder fünf Uhr wach bin und dafür dann bis mittags schlafe. Meine Nachbarn hat das schon mal irritiert, wenn sie mittags um zwölf ein Paket abholen wollten und ich im Schlafanzug, völlig verpennt und mit verstrubbelten Haaren die Tür geöffnet habe.

Männer mit langen, gepflegten Haaren finde ich toll! Meine eigenen sind dagegen kurz und werden gnadenlos auch kurz gehalten.

Ich möchte mich gerne mal wieder verlieben.

Gebrauchsanweisungen hebe ich schon fast fanatisch auf.  Das entsprechende Stück Papier wird erst dann weggeschmissen, wenn auch das Gerät in den Müll geht. Oft nicht mal dann.

Ich bin immer wieder am Überlegen, ob ich mich tätowieren lassen soll. Ein Motiv hätte ich schon, aber bisher habe ich den Mut nicht aufgebracht.

Elektronische Geräte bekommen bei mir Namen. Mein Desktop-PC heißt Jordy, mein Laptop Othello und mein MP3-Player Aljoscha.

Ich bin ein Serientäter und sammle DVD-Boxen. Der Schwerpunkt liegt auf Sci-Fi, und es kommt immer wieder vor, dass ich mich ein komplettes WE verkrieche und irgendeine Serie gucke. Dann nehme ich auch das Telefon nicht ab und gehe nicht an die Tür, wenn es klingelt.

Wenn es um scharfes Essen geht, bin ich ein absolutes Weichei.

Morgens vor dem Spiegel bin ich faul. Make-Up trage ich nie, und künstliche Fingernägel finde ich ganz grauslig. Für die Haare muss durchrubbeln und bürsten reichen.

2 Kommentare leave one →
  1. Sarkastikum1 permalink
    27. August 2010 11:57

    Wegen des Tattoos: ich habe es so gemacht, dass ich erstmal ohne Farbe habe stechen lassen. Nachdem ich dann, trotz meiner Angst vor Nadeln, festgestellt habe, dass es gar nicht so schlimm ist, habe ich dann mein gewolltes Motiv stechen lassen. Habe es auch nicht bereut!

    • 28. August 2010 21:58

      Das wäre mal eine Idee, danke für den Tipp! Ich wusste gar nicht, dass das geht.

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