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Hamburg bei Tag

14. Oktober 2010

Nachdem wir ja schon vor einiger Zeit Hamburg bei Nacht hatten und das Wetter am Sonntag wirklicher bombig war (goldener Oktober – kein Scherz!) haben R. und ich uns aufgemacht und haben dieses Mal die Stadt bei Tag erkundet. Übrigens ist R. dieses Mal jemand anderes als beim letzten Mal – ehe hier möglicherweise Verwirrung aufkommt.

Begonnen hat unsere Tour an den Landungsbrücken. Direkt auf dem U-Bahnhof bat ich R., einen Moment zu warten, da der Bahnsteig so wunderbar hochgelegen ist, im wahrsten Sinne des Wortes.

Von dem gleichen Punkt (na ja – ich stand weiter links) entstand auch das Bild mit Blick auf die Rickmer Rickmers.

Aber im Hamburger Hafen liegt ja nicht nur ein Museumsschiff… Langsam arbeiteten wir uns durch die Menschenmassen an der Elbe entlang. Nächstes Zielobjekt war dann die Cap San Diego.

Übrigens, falls sich mal jemand wundert – der Himmel war tatsächlich so blau, ich hab da nicht gemogelt! Kommentar R. dazu: „Ein paar Wolken wären eigentlich ganz praktisch, dann sähe das nicht so künstlich aus…“ Recht hatte sie!

Hinter der Cap San Diego lagen dann einige kleinere Schiffe am Kai. Schlepper möglicherweise? Sicher bin ich mir da als Landratte allerdings nicht.

Wir bogen dann ab Richtung HafenCity, und diese Entscheidung hatten nicht nur wir getroffen – es war brechend voll. Unterwegs trafen wir noch eine Kollegin von mir, und wenn sie mich nicht angesprochen hätte, hätte ich sie gar nicht bemerkt… Sorry, war nicht böse gemeint! Von der Brücke aus gab es erst Lichtreflexe auf dem Wasser

und dann das Hanseatic Trade Center

Weiter ging es dann durch die Hafencity, über Brücken und Metallwege und ständig übers Wasser hinweg.

Wir hatten uns dann schon ziemlich weit vorgearbeitet und beständig über Mieten und Kaufpreise philosophiert, als uns der Kondensstreifen über dem Marco-Polo-Tower faszinierte.

Ich war da übrigens bei weitem nicht die einzige, die zur Kamera griff. Und die meisten anderen Fotografen waren wesentlich besser ausgestattet als ich mit meiner Hosentaschenknipse 😉

Die Hafencity als neuer, sehr moderner Stadtteil und die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörende Speicherstadt grenzen direkt aneinander. Das gibt teils recht interessante… Kontraste zwischen den Baustilen.

Im Vordergrund die Fassaden der Hafencity, dahinter die alten Backsteinspeicher. Überragt werden sie von der Nikolaikirche.

Wir schlenderten dann weiter, über den Ponton des Sandtorkais.

Von dort aus nahmen wir dann auch Rs neuen Wohnsitz auf. Zumindest erhofft sie sich das.

Von dort aus spazierten wir dann durch die Deichstraße durch langsam Richtung Innenstadt. Vom Hopfenmarkt aus geriet uns die Nikolaikirche erneut ins Visier.

Sie war übrigens nicht immer so schwarz-grau, sondern ist während des Bombenhagels des Zweiten Weltkriegs in Brand geraten. Das Kirchenschiff ist damals komplett eingestürzt, der Turm blieb erhalten. Er war allerdings lange Zeit einsturzgefährdet, doch man hat ihn erhalten können und als Mahnmal des Krieges stehen lassen.

Vom Hopfenmarkt aus ist es nicht weit bis zum Rathaus. Zum ersten Mal waren wir beide im Innenhof und beguckten uns den dort befindlichen Brunnen.

Da wir mittlerweile beide Hunger und Durst hatten, ging es weiter Richtung Jungfernstieg. Dort legten wir eine Rast bei Getränken und Kuchen ein und wanderten anschließend rund um die Binnenalster. Bitte entschuldigt eventuelle Baukräne auf den Bildern, das lässt sich derzeit in der Innenstadt leider nicht vermeiden.

Die Jakobikirche, dahinter der stationäre Heißluftballon (er hängt an einer Leine)

Es begann dann auch zu dämmern, als wir auf der Lombardsbrücke, einer der beiden Brücken zwischen Binnen- und Außenalster, waren.

Und dass es Herbst geworden ist, lässt sich wirklich nicht mehr leugnen.

Von der östlichen Seite der Binnenalster aus hat man dann auch einen prächtigen Blick auf die Alsterfontäne und die Dampfschiffe.

Und zu guter letzt strengt die Fontäne sich noch sehr an, von der Hähe her den Fernsehturm einzuholen.

An dieser Stelle mochten wir dann nicht mehr, da wir beide müde waren und mittlerweile auch dezent fußlahm. Ich hoffe, euch hat der Rundgang durch Hamburg gefallen!

 

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6 Kommentare leave one →
  1. 14. Oktober 2010 09:48

    ich muss endlich mal nach hamburg, so.

    • 17. Oktober 2010 20:41

      Wenn’s passt und du magst, dann stehe ich als Stadtführerin zur Verfügung 😉

  2. 14. Oktober 2010 13:03

    Hut ab, da habt ihr aber eine schöne Strecke zurück gelegt! (Schön darf hier doppelt gedeutet werden ;-))

    Hätte nur noch Planten un Blomen gefehlt! Da war es auch traumhaft schön.
    Vielleicht beim nächsten Mal?

    Viele Grüße,
    Michaela

    • 17. Oktober 2010 20:39

      Sicher, das wird auch nochmal dabei sein. Mal schauen, ob wir es im kommenden Sommer mal zu den Wasserspielen schaffen.

  3. 15. Oktober 2010 08:02

    Die unterschiedlichen Baustile faszinieren mich ebenfalls. Hamburg hat ein tolles Flair und so unterschiedliche Gesichter.
    Immer wieder eine Reise wert!

    Liebe Grüße, Emily

    • 17. Oktober 2010 20:42

      Das auf jeden Fall! Wobei ich zugegebenermaßen erst langsam einen Blick dafür entwickle – wenn man etwas täglich sieht, ist es oft ja nicht sooo interessant.

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